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Das Siegener Leimbachstadion

Siegen - ein Muss für Groundhopper

Siegen heißt gewinnen

Siegen-Wittgenstein steht auf den Listen der Groundhopper ganz weit oben. Zwar ist der südlichste Kreis Westfalens auf der höherklassigen Fußballlandkarte nicht zu sehen, dennoch zieht es die Liebhaber des runden Leders immer gerne in diese Region. Das ist nicht nur den ranghöchsten Vereinen SF Siegen und TuS Erndtebrück, die in der Oberliga Westfalen spielen, geschuldet, sondern vor allem einem B-Ligisten: Dem TSV Siegen.

Doch warum reisen so viele „Hopper“, wie sie sich selbst nennen, so gerne nach Siegen, schauen sich ein Kreisligaspiel an und kreuzen den „Ground“ auf ihrer Liste ab? Ganz einfach: Neben der Leidenschaft, so viele Sportplätze, Stadien und Arenen von der Amateurklasse bis zur Champions League wie irgendwie möglich zu besuchen lockt der TSV aus dem Ortsteil Trupbach die Fußball-Enthusiasten mit seiner fantastischen Geschichte an. Denn von 1987 bis 1996 war der Verein der FC Bayern München des Frauenfußballs. Heute hat der Club zwar keine Frauen-Fußballmannschaft mehr gemeldet und der Glanz ist verblasst, dafür lassen sich aber die Trophäen der Vergangenheit im Vereinsheim bestaunen. Sechs Mal wurde Siegen Deutscher Meister und fünf DFB-Pokal-Triumphe stehen zu Buche.

Ein Blick zurück lohnt sich und prägte einen Slogan: Siegen heißt gewinnen. Die knapp 100.000-Einwohner-Stadt erlangte durch die Erfolge des TSV europaweiten Ruhm. Keine Geringere als die spätere Bundes- und Weltmeistertrainerin Silvia Neid ging hier auf Torejagd und schoss sich selbst wie auch den gesamten Landkreis auf den Fußballthron. Der Vater des Erfolgs war der ortsansässige Blumengroßhändler Gerd Neuser. Eigentlich war er in der Tennisszene aktiv, doch seine Frau Rosi zählte zu den talentierten Fußball-Torhüterinen, weshalb der Unternehmer den Sport wechselte. Im Juli 1985 holte Neuser die Nationalspielerinnen Neid, Petra Bartelmann, Andrea Haberlass und natürlich seine Ehefrau nach Siegen und veränderte den deutschen Frauenfußball damit schlagartig. Der Triumphzug begann. Allerdings ließ das unrühmliche Ende nicht lange auf sich warten. 1996 beendete Neid ihre aktive Karriere und der TSV konnte seinen wirtschaftlichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Um sich zu retten, wechselt die komplette Frauenmannschaft zum Ortsnachbarn Sportfreunde Siegen, doch nach nur vier Jahren ging es auch dort bergab und endete in der Westfalenliga.

Doch die ruhmreiche Geschichte zieht die Groundhopper scharenweise an. Einer der prominentesten „Hopper“ ist aktuell Kevin Kühnert. Der amtierende Bundesvorsitzende der SPD-Jugendorganisation Jusos verbindet nach eigenen Angaben Wahlkampftouren immer mit Groundhopping. Ob er auch schon in Siegen war, ist uns nicht bekannt. Wenn nicht, wird er dem Landkreis aber mit Sicherheit noch einen Besuch abstatten, denn in der Szene ist Siegen ein Muss.

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