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Madonna, Bergmann & Jesuiten

Wanderung · Westerwald
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  • Foto: Wandermagazin
m 600 500 400 300 200 20 15 10 5 km Madonna Hohe Ley Pfannenbergturm Kreuzeiche Lathène-Ofen Eremitage Schloss
Eine Tour mit vielen Überraschungen. Wer würde denken, dass auf dem Weg über den Pfannenbergturm gleich zweimal das Pilgerthema eine Rolle spielt? Die Bergbauspuren sind unübersehbar. Kaum zu glauben, aber über 20 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Pfannenberggipfel, inmitten eines Lärchenwaldes gelegen, wurde aus dem abgetragenen Förderturm eines Bergwerkes errichtet. Die Vielfalt der natürlichen Formationen ist großartig. Laubwald, Nadelwald, Lichtungen, historische Kreuzungen mit kolossalen Solitärbäumen wie der Kreuzeiche, dann wieder kammartige Partien, Ortsquerungen, Aufstieg durch Wiesen und Streuobst und dann wieder Waldeinsamkeit. Eine Paradebeispiel für eine Überquerung. Dass man am Ende über das Siegener Schloss, vorbei am Siegener Krönchen, durch die Altstadt Siegens zum Bahnhof tippelt, gibt der Tour eine unvergessliche Note.
schwer
Strecke 24,1 km
6:10 h
602 hm
577 hm
499 hm
217 hm
Die Wanderung startet im Siegtal unterhalb von Mudersbach und führt über die Landmarken von Pfannenberg und Homberg wieder ins Siegtal in Siegen. Schon die Madonna an der Hohen Ley mit dem Gipfelkreuz regt die Phantasie des Wanderers an. Auf diese Weise inspiriert vermag auch die Kreuzeiche ihrerseits Geschichten zu erzählen. Die kapitale Eiche mit der kreuzähnlichen Krone wurde 1884 gepflanzt. Nicht viel anders geht es beim Studieren der Bronzetafel am Fuße des Pfannenbergturmes. Man hat den Förderturm eines der größten Bergwerke der Region aus Neunkirchen-Salchenbach (Pfannenberger Einigkeit) zum Aussichtsturm umfunktioniert und hier oben über dem Hauberg Eisern aufgestellt. Wem das noch nicht reicht, dem sei der 2.500 Jahre alte Rennofen am Homberg oberhalb von Obersdorf und Rödgen empfohlen. Es bedarf nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, dass hier der ganze Berg von Stollen und Schächten durchzogen ist. Die Gnadenkapelle samt Kreuzweg der Eremitage führt den Wanderer ins 17. Jh. bevor Siegen mit Oberem und Unterem Schloss und dem stolzen Wahrzeichen, dem Krönchen, einen eindrucksvollen Schlusspunkt setzt.

Autorentipp

Wer Lust und Zeit hat, könnte von Siegen aus mit der Rothaarbahn bis Lützel fahren und dann einen Ausflug zur Siegquelle machen. Dem Siegwanderer werden dabei auch die Eder- und die Lahnquelle, quasi als Zugabe, auf den Weg gelegt.
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Autor
Outdooractive Administrator
Aktualisierung: 21.02.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
499 m
Tiefster Punkt
217 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine 

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Siegen-Wittgenstein, Koblenzer Straße 73, 57072 Siegen, Tel: 0271/333-1020, Fax: 0271/333-1029, tvsw@siegen-wittgenstein.de, www.siegen-wittgenstein.de

Start

DB-Halt Mudersbach (213 m)
Koordinaten:
DD
50.826900, 7.950843
GMS
50°49'36.8"N 7°57'03.0"E
UTM
32U 426108 5631100
w3w 
///schiffe.kleidung.befindlichen
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Die Sieg unterhalb von Mudersbach ist schon ziemlich breit. Hochwassermarken erzählen davon, dass sie schon einmal das Flussbett verlässt. Wir unterqueren neben der Sieg die Bahnstrecke, wenn wir mit dem Auto nach Mudersbach gefahren sind. Wer mit der DB von Köln kommt, verlässt den Bahnsteig ist sogleich, links Richtung Ortsteil Birken, auf der Wanderstrecke. Wer von Siegen kommt, folgt der Markierung XS ab Nordic Walking-Portal und zur Brücke. Rasch verlässt man den Ort, gewinnt an Höhe und wird, immer am Waldrand entlang, noch einmal mit Blicken auf Mudersbach und Birken geführt. Dann steigt der Weg zum Felsen Hohe Ley und der Madonnenverehrung darunter an. Später steil bergan durch Nadelwald. Ein Farbenmeer in grün. Die Wegekreuzung an der Kreuzeiche ist ziemlich alt. Mehrfach sieht man rechts noch alte Eichen stehen, die im 19. Jh. gepflanzt wurden. Allmählich wird der Forstweg zum Kammweg. Am Pfannenberg, man sollte auf den eigentümlichen Lärchenwald achten, geht es unscheinbar (und ohne Wegweiser zur Zeit) rechts ein kurzes Stück bergauf zu einem Rastplatz und dem Turm. Grandios ist die Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Der Weg senkt sich allmählich und erreicht in Höhe eines Gasthofes (Waldhaus-Schränke) die L 531, die geradeaus gequert wird. Noch einmal steigt der Weg an bis in Höhe eines großen Holzeinschlages dann links ab mit der Markierung weiße Raute auf Eisern. Am Friedhof vorbei gelangt man in die alte Bergmannsiedlung und steigt Richtung Autobahnbrücke wieder am Hang gegenüber auf. Der Windofen aus der Lathène-Zeit ist beeindruckend, ebenso wie die Gnadenkapelle an der Eremitage. Wir verlassen in Höhe Sportplatz d ie Rautenmarkierung, geradeaus mit weißem Querstrich, dann halblinks in den Wald mit dem weißen Dreieck bis Siegen. Der Weg dorthin führt an der Villenzeile von Obersdorf vorbei, quert die B 54 und erreicht dann durch alten Baumbestand die Wallfahrtsstätte Eremitage aus dem 17. Jh. Sehenswert ist besonders der Kreuzweg aus 14 Stationen, die an der inneren Mauer des Wallfahrtshofes errichtet wurden. Der Rest ist pure Erwartung auf die Stadt. Erst hört man sie, dann sieht man links und rechts im Tal etwas von ihr und erst ganz zum Schluss taucht der Weg hinunter ins Tal. Gegenüber ein kurzer Gegenanstieg und dann erfolgt der imponierende Schlussteil vom Oberen Schloss über die Nikolaikirche mit dem Krönchen, das Wahrzeichen Siegens, durch die Altstadt zum Bahnhof im Siegtal.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

DB-Strecke Köln - Siegen, DB-Halt Mudersbach

Anfahrt

A45 Abfahrt Siegen, B 62 Richtung Altenkirchen bis Mudersbach

Parken

DB-Halt Mudersbach, große Parkfläche am Nordic-Walking-Portal

Koordinaten

DD
50.826900, 7.950843
GMS
50°49'36.8"N 7°57'03.0"E
UTM
32U 426108 5631100
w3w 
///schiffe.kleidung.befindlichen
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte NRW, 1 :25.000, Netphen und Siegen im südlichen Naturpark Rothaargebirge, Blatt 58, ISBN 3-89439-698-9, Preis: 7,55 Euro

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, der Witterung und Jahreszeit angemessene Bekleidung und Ausrüstung. Erste-Hilfe-Set, Fernglas und ausreichend Getränke nicht vergessen.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
24,1 km
Dauer
6:10 h
Aufstieg
602 hm
Abstieg
577 hm
Höchster Punkt
499 hm
Tiefster Punkt
217 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 6 Wegpunkte
  • 6 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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