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Via Adrina – Die Eder-Wanderroute mit wundervollen Aussichten

6 Wanderung • Bad Berleburg
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Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
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  • Panorama Via Adrina
    / Panorama Via Adrina
    Foto: BLB-Tourismus GmbH, CC BY-ND, BLB-Tourismus GmbH
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Karte / Via Adrina – Die Eder-Wanderroute mit wundervollen Aussichten
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Ederbrücke Aussichtsplattform Café Hainbach Mühlbachtal Landstraße L903 Gästehaus Schwarzenauer Mühle Oberes Hüttental
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Eine Wanderung mit Weitsicht – wunderschöne Landschaften und die rauschende Eder verzaubern diese Wanderstrecke in ein märchenhaftes Spektakel.

geöffnet
mittel
20,2 km
6:00 Std
560 hm
563 hm

Der Premium-Wanderweg führt über gut 20 Kilometer durch die abwechslungsreiche Landschaft entlang der Eder um Arfeld und Schwarzenau. Auf der ca. sechsstündigen Tour können Sie ebenso anspruchsvoll wie schwungvoll in einer Acht die Ederschleifen erkunden. Auf dem Weg durch die hügelige Landschaft geht’s nicht nur rund, sondern auch vielfach auf und ab.

Belohnt werden Sie mit wundervollen Panoramablicken auf den Höhen und abenteuerlich-verschlungenen Naturpfaden in den Tälern. Abwechslungsreich führt der Weg durch Wälder und Wiesen. Besondere Akzente setzen zwei Aussichtsplattformen; von dort aus werden „Sichtbeziehungen“ auf die zurückliegenden und auch die kommenden Wegabschnitte gepflegt.

Die Schilder mit stilisierten Wellen führen in beiden Richtungen die Via Adrina entlang, die übrigens im Jahr 2009 als drittschönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet wurde. Durch eine gut markierte Abkürzung ist es auch möglich, die Rundtour in zwei jeweils 12 Kilometer lange Etappen zu teilen.

Autorentipp

Die Via Adrina belegt in der Hitliste der besten Premiumwege  in NRW mit 70 Punkten den zweiten Platz.

Schwarzenau: Alexander-Mack-Museum

Arfeld: Schmiedemuseum

outdooractive.com User
Autor
Kathi Langer
Aktualisierung: 31.10.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
529 m
362 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gästehaus Schwarzenauer Mühle
Café Hainbach

Sicherheitshinweise

Keine

Ausrüstung

Die Rundtour verlangt etwas Ausdauer und auf Teilabschnitten Trittsicherheit, feste Schuhe empfehlenswert

Weitere Infos und Links

Info: Tourist-Information Bad Berleburg
Goetheplatz 3
57319 Bad Berleburg
Tel. 02751/9363-3
Fax 02751/9363-43
info@blb-tourismus.de
www.blb-tourismus.de

 

Start

Eingangsportal an der Ederbrücke in Arfeld (386 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.013728 N 8.428107 E
UTM
32U 459882 5651507

Ziel

Eingangsportal an der Ederbrücke in Arfeld

Wegbeschreibung

Wir beginnen die Wanderung am Parkplatz bei der Gaststätte „Zum Bahnhof“ in Arfeld. Bis 1816 verlief hier die Grenze zwischen den beiden Grafschaften Wittgenstein-Berleburg (Dotzlar) und Wittgenstein-Wittgenstein (Arfeld), entsprechend sind die Markierung der Grenzsteine mit WB und WW. Es geht für uns über die Ederbrücke und wir blicken auf eine

alte Hutelandschaft mit Brunkel, ein Quellgebiet mit einer Baumgruppe. Nun gelangen wir zu einem steilen Anstieg und einen Kilometer weiter zu einer Aussichtskanzel, die einen Blick über das gesamte Wandergebiet und zum Rothaargebirge im Nordwesten gewährt. Das „Cafe Hainbach“ ist die nächste Zwischenstation. Dort war früher ein Bauerngarten mit Nutz- und Heilpflanzen des bäuerlichen Alltags.

Wir umrunden den Talkessel des Mühlbachtales und treffen auf eine Herde des seltenen Roten Wittgensteiner Höhenviehs. Das ist eine robuste und genügsame Rinderrasse, die als Milchkuh und Zugtier für Pflug und Wagen diente. Beinahe ausgestorben wird sie heute in kleinen Beständen gezüchtet.

Wir laufen weiter mit Blick zum Oberen Hüttental. Ein langer Abstieg mit Aussichten folgt. Wir kommen an einem ehemaligen Bergbau vorbei. Ein paar Kilometer weiter entdecken wir einen ehemaligen Meilerplatz, ein Relikt der historischen Köhlerei. Aus dem Holz der vorwiegenden Buchenwäldern wurde damals Holzkohle gewonnen, die für die Herstellung von Eisen nötig war.

Nach weiteren Kilometern haben wir die Möglichkeit nach Arfeld zum Startpunkt zurückzukehren. Wenn wir den Weg fortsetzen, folgt ein ehemaliger Bewässerungsgraben, der im 19. Jahrhundert angelegt wurde. Wir blicken auf das Biotop Magertrift, eine Weide mit Galloway-Rinder. Vorbei geht es an ehemaligen Steinbrüchen wo früher der Abbau von Sandstein für die Bahntrasse getätigt wurde. Nun überqueren wir den Ederradweg.

Nach langem Abstieg mit weiteren Aussichten gelangen wir zur ehemaligen Bahntrasse, der wir parallel folgen und anschließend das „Gästehaus Schwarzenauer Mühle“ erreichen. Nur ein paar Meter weiter blicken wir auf einen historischen Taufort: Im August 1708 taufte Alexander Mack die ersten Gläubigen in der Eder. Das war die Gründung der Church of Brethren, die weltweit mehrere 100.000 Mitglieder zählt.

Direkt daneben befindet sich das Jagdschloss Schwarzenau: Zu der Zeit des radikalen Pietismus unter Graf Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein war hier der Regierungssitz der gräflichen Familie. Das repräsentative Bauwerk wurde als Jagdschloss, Sommerresidenz und Witwensitz genutzt.

Es folgt ein langer, steiler Anstieg in die Siedlung Hüttental. Dort befindet sich das Alexander-Mack-Museum, welches jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet hat.

Es folgt eine zweite Kanzel mit bemerkenswerten Sichtbeziehungen. Wir führen die Route fort und gelangen zum ehemaligen Lesesteinhaufen: Um die Erträge auf Wiesen und Feldern zu verbessern, wurden regelmäßig die Steine abgelesen. Es folgt die ehemalige Ackerraine: Wo heute Fichtenwälder stehen, wurde bis in die 1960er Jahre Ackerbau betrieben. Selbstversorgung hatte einen ganz anderen Stellenwert. Als Stufen sind die alten Ackerraine noch im Wald erkennbar.

Wir erreichen Arfeld mit der bedeutenden Dekanatskirche, die heute auch Rad-Wandererkirche ist. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und hat eine besondere Stellung in der Kirchengeschichte. Seit dem 9. Jahrhundert sollen an dem ehemaligen Dekanatssitz eine Vorgängerbauten gestanden haben.

Ein paar Meter weiter liegt das Museum „Alte Schmiede“, hier wird historisches Handwerk lebendig. Auch der Arfelder Hammer ist vor Ort in einer Rekonstruktion zu besichtigen. Das Museum ist von April bis Oktober jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Der Wanderweg führt ein kurzes Stück über einen Vieh-Trampelpfad, auf dem Kühe und Ziegen in den Hutewald getrieben wurden. Schlussendlich gelangen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem alten Bahnhof: 1911 wurde die Bahnstrecke Bad Berleburg – Frankenberg in Betrieb genommen. 1981 wurde die Strecke der Edertal-Bahn stillgelegt.

 

Dieser Wanderweg verspricht Erholung in der Natur. Genießen Sie die Ruhe auf der weitläufigen Route und atmen Sie tief durch!

Öffentliche Verkehrsmittel

Auskunft bei ZWS (Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd) Tel. 01803/50 40 30

Fahrplan Regionalbus R33

Anfahrt

Von Bad Berleburg nach Dotzlar über die L553 oder L718. Von dort fahren Sie nach Arfeld, über die Ederbrücke. Biegen Sie links ab. Der Parkplatz ist auf der linken Seite, gegenüber dem Gasthof "Zum Bahnhof".

Parken

kostenlos Arfelder Hauptstr. 1, gegenüber Gasthof "Zum Bahnhof".

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte WaldReich Wittgenstein, 1:25.000, Zweckverband Region Wittgenstein, 2. Aufl age 2008, ISBN 3-00-010140-3, 9,50 €

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Kommentare und Bewertungen (9)

Jörg Lang
12.08.2018
Via Adrian ... im Wittgensteiner Wanderland..eine sehr empfehlenswerte Wandertour mit schönen Aussichten und liebevoll angelegten Routen..
Bewertung
Gemacht am
11.08.2018
Alte Schmiede in Arfeld
Alte Schmiede in Arfeld
Foto: Jörg Lang, Community
Alte Schmiede in Arfeld
Alte Schmiede in Arfeld
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Routenzeichen
Routenzeichen
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Foto: Jörg Lang, Community
Foto: Jörg Lang, Community
Foto: Jörg Lang, Community
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Sandra
10.07.2018
Eine sehr schöne, abwechslungsreiche und durchdachte Tour mit grandiosen Aussichtspunkten! Absolut empfehlenswert!
Montag, 9. Juli 2018, 20:58 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 20:58 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 20:58 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 20:58 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 20:59 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 21:00 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:00 Uhr
Foto: Sandra, Community

Sandra
09.07.2018
Montag, 9. Juli 2018, 21:06 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:06 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Foto: Sandra, Community
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
Montag, 9. Juli 2018, 21:07 Uhr
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Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,2 km
Dauer
6:00 Std
Aufstieg
560 hm
Abstieg
563 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch Einkehrmöglichkeit

Wetter heute

Statistik

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