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Wittgensteiner Schieferpfad - Ein spannendes Abenteuer

11 Wanderung • Bad Berleburg
Verantwortlich für diesen Inhalt
Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
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    Foto: Wandermagazin
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    Foto: BLB-Tourismus GmbH
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    Foto: Kappest, Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
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    Foto: Kappest, Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V.
  • Buchenwald
    / Buchenwald
    Foto: BLB-Tourismus GmbH, CC BY-SA, BLB-Tourismus GmbH
Karte / Wittgensteiner Schieferpfad - Ein spannendes Abenteuer
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 Schieferschaubergwerk Raumland Rastplatz Heiligeholz Steinbruch Spurrinnen Steinbachtal
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Folge der Fledermaus - Eine erlebnisreiche Tour durch fabelhafte Wälder, vorbei an imposante Felslandschaften und über verschlungene Pfade – Dieser Wanderweg verspricht ein wahres Abenteuer.

geöffnet
mittel
12,8 km
5:00 Std
361 hm
360 hm

Auf dem 15 km langen Wittgensteiner Schieferpfad zeigt die „Fledermaus“-Markierung, wo es langgeht. Als erster Premium-Wanderweg der Region wurde der Schieferpfad im Jahr 2005 mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet und begeistert seitdem seine Besucher.

Der Weg wurde von Schülern der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein Schule in Bad Berleburg errichtet und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Tour führt durch vier Naturschutzgebiete und zahlreiche Biotope. Sogar eine echte Fledermaushöhle liegt auf der Strecke, eine Taschenlampe dabei zu haben, ist also sinnvoll.

Entlang des Weges nimmt sich die Natur ihre Freiheit und entfaltet ihre volle Schönheit – für eine Wildnis im besten Sinne. Sie treffen auf faszinierende Waldbilder, beeindruckende Felslandschaften, verwunschene Pfade, riesige Schieferhalden und Steinbrüche sowie tolle Aussichten ins Edertal, auf die Berleburger Altstadt und das Schieferdorf Raumland.

Die Landschaft wird optimal in Szene gesetzt, einige Passagen der Wegführung sind abenteuerlich.

 

 

Autorentipp

Der Wittgensteiner Schieferpfad belegt in der Hitliste der besten Premiumwege in Nordrhein-Westfalen mit 64 Punkten den dritten Platz. 

Sehenswert: Schieferschaubergwerk Raumland

outdooractive.com User
Autor
Kathi Langer
Aktualisierung: 08.12.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
571 m
391 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bei Nässe auf Schieferpfaden und Baumwurzeln rutschig.

Ausrüstung

Tagesrucksack mit Verpflegung und ausreichend Getränken, festes Schuhwerk, stellenweise ist Trittsicherheit gefordert, gute Kondition wird vorausgesetzt.

Wanderstöcke empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Info: Tourist-Information Bad Berleburg
Goetheplatz 3, 57319 Bad Berleburg
Tel. 02751/9363-3
Fax 02751/9363-43
info@blb-tourismus.de
www.blb-tourismus.de

Start

Parkplatz "Reisegarten" an der Eder, Nähe Schieferschaubergwerk Raumland. (399 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.025099 N 8.387065 E
UTM
32U 457013 5652794

Ziel

Parkplatz "Reisegarten" an der Eder, Nähe Schieferschaubergwerk Raumland.

Wegbeschreibung

Eine Landschaftstafel gibt am Start (S) des Rundweges einen Überblick über die Strecke. Zunächst führt der Weg entlang der Eder flussabwärts. Man kann sich an der ehemaligen Bahntrasse orientieren, die man immer wieder kurzfristig verlässt, um an das Ufer des Flusses zu gelangen oder
besonders urwüchsige Waldpassagen zu erwandern. Nach dem ersten Kilometer ist ein Rastplatz mit Schutzhütte (1) erreicht. Anschließend passiert man einen Totholzbereich, unterquert den alten Bahndamm und steigt über einen Pfad in das „Heiligenholz“, einen mit Felsklippen durchsetzten Berghang (2). Nach einem Bachübergang und dem Überqueren der L718 (3) führt der Weg durch das NSG Honert oberhalb der alten Bahntrasse, die als Radweg ausgebaut ist. Ein Lüftungsloch (4)
ist ein Hinweis dafür, dass man sich über dem weitläufigen Stollensystem eines Bergwerkes bewegt. Am Ende des so genannten Feuerweges zweigt der Schieferpfad nach links ab. Es folgen ein steiler Anstieg durch eine Waldschneise und eine flache Passage. Danach gelangt man über einen abenteuerlichen Steig in einen mystischen Eichenwald, durchsetzt mit zahlreichen wilden Felsklippen (5). Der Waldrand gewährt einen schönen Ausblick. Über eine Bergwiese führt der Weg in das Tal des Bilsterbaches. Man passiert rechts ein Forsthaus (6) und trifft auf den naturnahen Meckhäuser Bach. Dem folgt man aufwärts am Talrand und erreicht bald das NSG Fredlar mit mächtigen Schieferhalden, einem System von Trockenmauern, hochragenden Klippen und einem kulissenartigen Steinbruch (7). Etwa 400 m weiter wendet man sich scharf rechts, um über einen kräftigen Anstieg wiederum zwei markante Felsklippen zu erreichen (8). Über Pfade und Waldwege geht es nun auf den Kamm des Berges Fredlar, der eine weitere auffällige Klippe trägt (9). Nicht weit entfernt finden sich in den Fels eingefahrene Spurrinnen (10), Relikte eines früher bedeutenden Handelsweges. Der Abstieg über die alte Trasse führt ins Steinbachtal (11). Bergauf zur L718 wandern, diese queren, bis zum Wanderparkplatz „Auf der Lenne“ (12). Nach kurzem Aufstieg bietet sich ein schöner Blick auf die Altstadt Bad Berleburgs mit dem prächtigen Barockschloss im Mittelpunkt (13). Leicht bergab geht es dann über die Nordwestflanke des Limburgs. Kurz vor dem Sportplatz Raumland biegt der Weg unvermittelt nach links ab. Neben einer Schieferhalde geht er in einen Pfad über, der schnell Höhe gewinnt (14). Oben angekommen sieht man den Tagebau der ehemaligen Grube „Limburg“ und erreicht das weitläufige NSG „Grubengelände Hörre“. Auf Höhe des Eingangsbereichs wendet man sich im spitzen Winkel nach rechts (15). Der folgende Weg durch das NSG gewährt Blicke auf das Schieferdorf Raumland mit der bedeutenden Urkirche im Mittelpunkt (16). Ausgangs des Schutzgebietes wird der Rundgang beendet. (S)

WM155 PG2 #7

Öffentliche Verkehrsmittel

Auskunft bei ZWS (Zweckverband Personennahverkehr Wesfalen-Süd), Tel. 01803/50 40 30*,

www.zws-online.de

Anfahrt

Von Bad Berleburg über die B480 Richtung Erndtebrück. Nach Überqueren der Ederbrücke in Raumland Richtung Frankenberg auf die L553 abbiegen. An der Kirche vorbei zum Schieferschaubergwerk am Ortsende

Parken

Parkplatz Reisegarten Raumländer Straße 57319 Bad Berleburg

kostenfrei

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte WaldReich Wittgenstein, 1:25.000, Zweckverband Region Wittgenstein, 2. Auflage 2008, ISBN 3-00-010140-3, 9,50 €

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Kommentare und Bewertungen (13)

Jörg Lang
29.07.2018
Hallo, der Wanderweg ist aufgrund der Höhendifferenzen schon eine Herausforderung. Aber es lohnt sich definitiv, da er sehr liebevoll, naturverbunden und absolut sehenswert angelegt ist. Es gibt ausreichende Möglichkeiten zum Rasten auf Bänken, sie immer einen schönen Ausblick bieten, insbesondere ins Edertal.
Bewertung
Gemacht am
22.07.2018
Foto: Jörg Lang, Community
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Sandra
03.07.2018
Mega anstrengend (zumindest für uns als zu dieser Zeit noch eher Wanderneulinge) aber mega schön! Durchdacht und liebevoll angelegt so wie sehr abwechslungsreich. Besonders schön war es, am Ende die wehen Füße auf dicken Steinen sitzend in der Eder abzukühlen.
Bewertung
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:46 Uhr
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:46 Uhr
Foto: Sandra, Community
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Foto: Sandra, Community
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Foto: Sandra, Community
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:47 Uhr
Foto: Sandra, Community
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:48 Uhr
Dienstag, 3. Juli 2018, 23:48 Uhr
Foto: Sandra, Community

Bernhard Wolf
14.06.2018
Vorweg: Ich vergebe 4 Sterne, weil es gilt die Tour zu bewerten. Würde ich den Routenplan bewerten, wären das nämlich ansonsten maximal 2 Sterne. Ich habe bei Outdooractive selten so einen ungenauen und damit unbrauchbaren Plan gesehen. Vielleicht hätte man in der Tourbeschreibung einfach anmerken sollen, dass es darum geht, dem mit der Fledermaus markierten Weg zu folgen, dann wäre es für mich viel einfacher gewesen. So aber habe ich die erste Stunde damit zugebracht, zu versuchen, dem Routenplan zu folgen und nach nicht vorhandenen Wegen zu suchen und mich dabei in Sackgassen, Gestrüpp und auf nicht unbedingt immer ungefährliche Hänge zu begeben. Aber zur Tour: Es gibt wirklich beeindruckende Dinge zu sehen und auch die immer wieder eingestreuten Extras sorgen für Abwechslung. Schade, dass es auf dem Fredlar gerade so wüst aussieht, da scheint der Sturm doch arg gewütet zu haben. Die Gegend ist wirklich sehr beeindruckend. Toll! Den fünften Stern lasse ich weg, weil mich die häufigen winzigen Abstecher in den Wald und zurück nervten. Auch wenn ein Waldpfad schöner ist als ein breiter Waldweg, fand ich es doch übertrieben und einfach zu gewollt, den Wanderer für teils nur 20 oder 50m den Hang rauf und wieder zurück zu schicken.
Bewertung
Gemacht am
08.06.2018
Foto: Bernhard Wolf, Community
Foto: Bernhard Wolf, Community
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Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,8 km
Dauer
5:00 Std
Aufstieg
361 hm
Abstieg
360 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Wetter heute

Statistik

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 Hm
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