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Nikolaus Münster wird aus seinem Buch "Das lange Schweigen" vorlesen, in dem er das bewegende Leben seines Vaters Arnold Münster nachzeichnet. Arnold Münster wird 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, da er eine kommunistische Widerstandsgruppe anführte. In diesen acht Jahren erlebt er Demütigungen, Folter und menschenunwürdige Bedingungen. Ausgerechnet dieser Mann verliebt sich später in Lilly Curtius, die bereits ein Kind mit einem nationalsozialistischen Klinikdirektor hat. Arnold steht zwar auf der richtigen Seite der Geschichte, doch er misstraut der jungen bundesrepublikanischen Demokratie. Seinen Kindern gegenüber ist er kühl und distanziert. So herrscht im Hause Münster ein ohrenbetäubendes Schweigen. Nach Arnolds Tod im Jahr 1990 werden Historiker auf seine Rolle im Widerstand aufmerksam. Nikolaus Münster entdeckt einen umfassenden Nachlass. Dieser enthüllt einen neuen Blick auf den Vater: ein zerrissener, traumatisierter, intellektueller Mensch tritt zum Vorschein. Das Leben von Arnold Münster und seiner Familie gibt einen sehr persönlichen Blick auf den Nationalsozialismus und die widersprüchliche Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Nikolaus Münster wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaft und Politik in Frankfurt folgte ein Aufbegehren in der Studentenrevolte. Von 1982 bis 1991 war Münster Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Anschluss leitete er für 25 Jahre das Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. mit der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein und der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Hilchenbach.