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27. September 2021

Kreis gibt 75.000 Euro für neue Ginsburg

Landrat Andreas Müller zu Besuch: „Heimatgeschichte auf modernste Art vermittelt“

Die Rundumerneuerungen in und um der über 500 Jahre alten Ginsburg bei Hilchenbach sind im vollen Gange. Landrat Andreas Müller hat sich jetzt mit Beteiligten des „Vereins zur Erhaltung der Ginsburg e.V.“ getroffen und sich über den Stand der Modernisierungsmaßnahmen informiert, die auch den barrierefreien Ausbau beinhalten.

Viel ehrenamtliche Arbeit und über eine Millionen Euro werden in die umfangreichen Baumaßnahmen investiert. Das Geld stammt von Sponsoren, aus Eigenmitteln der Stadt Hilchenbach und aus unterschiedlichen Fördertöpfen von Bund und Land. Der Großteil wird mit rund 770.000 Euro vom NRW-Förderprogramm „Heimat-Zeugnis“ gedeckt. Für nicht förderfähige Kosten springt der Kreis mit 75.000 Euro ein.

Die Geldspritze des Kreises ist im vergangenen Jahr im Kreistag beschlossen worden. Das freut Landrat Andreas Müller. „Das ist ein super Projekt, das Heimatgeschichte auf modernste Art vermittelt. Ich freue mich, dass die Ehrenamtlichen vom Förderverein zur Erhaltung der Ginsburg die Initiative ergriffen haben, das Wahrzeichen ins neue Jahrtausend zu führen.“

Zu den auffälligsten Neuerungen vor der Ginsburg gehört ein großer Servicepavillon, der für eine gewisse Hofatmosphäre sorgt. Das Grundgerüst steht bereits, noch im Oktober soll der Pavillon fertiggestellt sein und dann über barrierefreie Toilettenanlagen und Infrastruktur für Wanderer und Fahrradfahrer verfügen.

Landrat Andreas Müller im Gespräch mit Dieter Viehöfer, 1. Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg (links) und seinem Vize Markus Völkel (rechts).

Von dem Pavillon aus soll eine barrierefreie Rampe, die sich ins Landschaftsbild eingliedert, zum Turm hin führen. Dort angekommen steht Besucherinnen und Besuchern dann neuerdings auch ein Fahrstuhl zur Verfügung, um auf die Aussichtsplattform auf den Bergfried zu gelangen.

Im Erdgeschoss des Turms und im Trauzimmer soll außerdem ein Museum entstehen. Dort stehen zum Teil schon Informationstafeln aus bemaltem Holz. Das grüne Klassenzimmer als außerschulischer Lernort wird vom Inneren des Turms in das Dachgeschoss der Schänke in der Vorburg umziehen. Auch dort soll es Infotafeln und Ausstellungen rund um die Geschichte der Höhenburg, Rothaarsteig und Geologie geben. Auch Objekte, die während Ausgrabungen der Uni Marburg im vergangenen Jahr gefunden wurden, werden dann in die Burg zurückkehren und ausgestellt.

Die Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg Markus Völkel und Dieter Viehöfer blicken zufrieden auf die bisherigen Arbeiten und zuversichtlich in die Zukunft. Man rechne damit, dass bis Weihnachten diesen Jahres, die gesamten Arbeiten abgeschlossen seien.

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