Antisemitismus an Hochschulen

  • Vortrag/Lesung
Vortrag & Diskussion mit Andreas Stahl
Antisemitismus spielt im akademischen Kontext eine immer größere Rolle. Die Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle an Hochschulen hat sich laut der bundesweiten Dokumentationsstelle RIAS im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Das gilt auch für Nordrhein-Westfalen. Und auch im Jahr 2025 ist die Anzahl an Vorfällen nicht gesunken. Dabei ist der an Hochschulen vorherrschende israelbezogene Antisemitismus nicht immer leicht zu identifizieren, weil er häufig in Form von Codes und geschichtsrevisionistischen Narrativen auftritt. Im Rahmen des Vortrags sollen typische Formen und der Verbreitungsgrad des Antisemitismus an Hochschulen beleuchtet werden. Andreas Stahl leitet die Zentrale Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (ZeBA NRW). Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig, Mitherausgeber mehrerer Bücher und Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung (GfkB) sowie Mitglied des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS).

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